Süntelbuchen
sind eine Mutation der Rotbuche und beeindrucken durch ihren verdrehten und
bizarren Wuchs. Da sie weder als Nutzholz noch zum Feuern genutzt werden konnten,
sind sie fast ausgestorben. Auch die Bezeichnungen wie Hexen- oder Teufelsholz
lassen auf die frühere Unbeliebtheit schließen. Ihr durchschnittliches Lebensalter
liegt bei 120 bis 160 Jahren; einzelne Exemplare wurden auch 300 Jahre alt.
Ihre sehr kurzen, drehwüchsigen Stämme bilden oft sog. Niederleger, aus denen
dann neue Bäume wachsen. Die Vermehrung über Bucheckern ist schwierig, weshalb
heutzutage meistens das Pfropfen auf normal wüchsige Buchen angewandt wird.